Start des vierten Verfahrens im Breitbandausbau

Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur flächendeckenden Glasfaserversorgung in Feuchtwangen.

Mit der Vertragsunterzeichnung am 12. Juli 2022 leiteten die Beteiligten der Stadt und Stadtwerke Feuchtwangen gemeinsam mit dem Netzbetreiber den offiziellen Start des vierten Breitband-Ausbauverfahrens in Feuchtwangen ein. Damit macht Feuchtwangen nun den geplanten nächsten Schritt auf dem Weg zu einer zeitgemäßen und zukunftsfähigen flächendeckenden Glasfaserversorgung in ihrem gesamten Gebiet.

Nachdem die Kreuzgangstadt inzwischen bereits drei Verfahren im Breitbandausbau erfolgreich gestemmt hat, werden im vierten und letzten Abschnitt die übrigen „weißen Flecken“ im Stadtgebiet beseitigt, in denen aktuell maximale Datenübertragungsraten von 30 Mbit pro Sekunde erreicht werden können, wie Lothar Beckler, Technischer Leiter der Stadtwerke Feuchtwangen, erläuterte. „Insgesamt 438 Adressen, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind, werden von dem Ausbau profitieren“, erklärte Beckler. Nach Abschluss der Arbeiten stehen dort dann Internetanschlüsse mit bis zu 1000 Mbit pro Sekunde zur Verfügung. Für Feuchtwangens Bürgermeister Patrick Ruh sei dies ein kleiner Quantensprung. „Mit diesen Geschwindigkeiten können wir den vielen Anfragen gerecht werden und gleichzeitig die Attraktivität und Lebensqualität in Feuchtwangen und auch in den Ortsteilen noch weiter steigern“, zeigte sich Patrick Ruh überzeugt und erwähnte hierzu ausdrücklich auch die parallel laufenden Erneuerungsarbeiten der Wasserleitungen in der Feuchtwanger Altstadt, im Zuge dessen aktuell ebenfalls neue Glasfaserkabel bis in jeden anliegenden Haushalt mitverlegt werden.

Gegenwärtig befindet sich der erste Teil des vierten Verfahrens in der Planungs- und Genehmigungsphase, an die sich dann eine Ausbauzeit von geplanten 18 Monaten anschließen wird. Erschlossen werden mit hierbei mit rund 90 Kilometer Glasfaserkabel 397 Haushalte in folgenden Ortsteilen: Tribur, Heiligenkreuz, Höfstetten, Kaltenbronn, Aichenzell, Herrnschallbach, Koppenschallbach, Ameisenbrücke, Hainmühle, Krapfenau, Weikersdorf, Raffelshof, Esbach, Sommerau, Jungenhof, Unterrothmühle, Krebshof, Poppenweiler, Wüstenweiler, Tauberschallbach, Glashofen, Unterdallersbach, Oberdallersbach, Unterglasmühle, Hinterbreitenthann, Charhof, Charmühle, Unterransbach, Oberransbach, Bieberbach, Sperbersbach, Ungetsheimer Mühle, Ungetsheim, Zumhaus, Zischendorf und Ratzendorf. Hierfür erhält die Stadt Feuchtwangen eine Zuwendung in Höhe von 5.250.335 Euro aus dem Programm zur Förderung des Aufbaus von gigabitfähigen Breitbandnetzen im Freistaat Bayern nach der Bayerischen Gigabitrichtlinie (BayGibitR). Der entsprechende Bescheid der Regierung von Mittelfranken ist bereits eingegangen.

Um die möglichen Zuwendungen optimal ausschöpfen zu können, hat die Kreuzgangstadt das vierte Verfahren auf die beiden Förderprogramme von Bund und Freistaat aufgeteilt ausgeschrieben und vergeben. Dementsprechend im Bundesförderprogramm erfolgen werde der Ausbau der 41 verbleibenden Adressen im zweiten Teil des vierten Verfahrens. Auch hier konnte sich bisping & bisping im Rahmen der Ausschreibung durch das wirtschaftlichste Angebot den Zuschlag sichern.

Eigenständig, schnell und zielgerichtet dank breitBAND GmbH

Der Laufer Netzbetreiber ist in Feuchtwangen und insbesondere für die Stadtwerke ein bewährter Partner, der unter anderem schon das dritte Verfahren erfolgreich umgesetzt hatte. Dazu haben die Stadtwerke Feuchtwangen im Herbst letzten Jahres gemeinsam mit bisping & bisping eine eigene Netzgesellschaft, die breitBAND Glasfasernetze SW GmbH, gegründet. „Damit haben wir uns reichlich Erfahrung und wichtiges Know-how eines der führenden Unternehmen im Breitbandausbau in Bayern mit ins Boot geholt“, verdeutlichte Lothar Beckler. „So können wir künftig schneller und zielgerichtet den weiteren Ausbau eines leistungsfähigen Hochgeschwindigkeitsnetzes im Feuchtwanger Gebiet eigenständig, zeitnah und zuverlässig umsetzen.“ Geschäftsführer Johannes Bisping betonte bei der jüngsten Vertragsunterzeichnung die besonders enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Rathaus und den Stadtwerken Feuchtwangen und bedankte sich für den erneuten Vertrauensbeweis in die Leistungsfähigkeit seines Unternehmens.

Nach Abschluss der Planungsphase werden alle im vierten Ausbauverfahren erschlossenen, durch die bayerische Gigabitrichtlinie geförderten Haushalte zu Informationsveranstaltungen vor Ort eingeladen, wie bisping & bisping mitteilte. Wer sich vorab schon ein Bild des Netzbetreibers machen will oder bereits Fragen stellen möchte, kann sich zu einer der monatlich angebotenen Online-Informationsveranstaltungen über Zoom anmelden. Die Termine und weitere Informationen zum Breitbandausbau Feuchtwangen finden sie unter www.breitband-feuchtwangen.de – gerne erreichen Sie das BreitbandTeam von bisping & bisping zur Beratung auch telefonisch unter +49 9123 9740-680 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



v.l.n.r.: Lothar Beckler (Stadtwerke Feuchtwangen), Johannes Bisping (Geschäftsführung bisping & bisping), Patrick Ruh (Erster Bürgermeister Stadt Feuchtwangen), Martin Dorn (Leitung Infrastruktur bisping & bisping)

Foto: Susi Bisping


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